Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert die unzureichende Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen, weist auf fehlende Daten und zu breite Planungsrichtwerte hin und empfiehlt den Ausbau multiprofessioneller Einrichtungen, Home‑Treatment sowie einer klaren Datenbasis.einfache Mehrheit XXVIII 04.11.2025
Bericht
Gesundheit
junger Mensch
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
- Die Prävalenz psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen liegt bei rund 24 % (MHAT‑Studie 2013‑2015).
- Die Mangelfach‑Regelung wurde 2010 eingeführt, aber ein konkretes Kriterium für die Anwendung fehlt.
- Im Jahr 2022 fehlten bundesweit mindestens 103 stationäre Betten und 198 Tages‑/ambulante Plätze für das Sonderfach.
- Multiprofessionelle Einrichtungen (mind. 1 pro 250 000 Einwohner) sollen ausgebaut werden; aktuell gibt es nur etwa 30‑40 solcher Einrichtungen.
Eingebracht von
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.