Der Rechnungshof prüfte die Energieeffizienz der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und stellte fest, dass trotz erheblicher Einsparungen nur ein kleiner Teil der Gebäude saniert wurde und die Datenbasis lückenhaft ist.
einfache MehrheitXXVIII21.05.2026
Bericht
Umwelt
Energie
Baupolitik
Haushaltskontrolle
Bauindustrie und öffentliches Bauwesen
Schwerpunkte
Die BIG muss bis 2030 insgesamt 930 TJ (258,33 GWh) Energie einsparen, was etwa 9 % des potenziellen Energiebedarfs der vom Bund genutzten Gebäude entspricht.
Bis Ende 2027 soll die Raumwärme‑ und Warmwasserbereitung in den BIG‑Gebäuden auf Fernwärme oder erneuerbare Energieträger umgestellt werden.
Die EU‑Gebäuderichtlinie verlangt, dass bis 2050 alle öffentlichen Gebäude Nullemissionsstandards erreichen.
Mess- und Fernableseanforderungen für individuelle Zähler gelten ab 1. Januar 2027.
Michael Fürtbauer (FPÖ) kritisiert einen Bericht des Rechnungshofes zur energetischen Sanierung von Bundesgebäuden durch die BIG. Er weist darauf hin, dass berechnete Einsparungen oft nicht erreicht werden und die Datenlage mangelhaft ist. Zudem bemängelt er das langsame Tempo der Sanierungen im Vergleich zu den Anforderungen an Privatpersonen.
Silvia Kumpan-Takacs reagiert auf den Bericht des Rechnungshofes zur Energieeffizienz der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Sie betont, dass der Bund durch Sanierungen von Schulen und Ämtern eine Vorbildfunktion beim Klimaschutz einnehmen muss, was zudem die heimische Wirtschaft fördert.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.