Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Arbeit der Abschlussprüfer‑Aufsichtsbehörde (APAB) für 2019‑2023, identifizierte strukturelle Schwächen, Interessenkonflikte und mangelnde Transparenz und gab zahlreiche Reform‑Empfehlungen.einfache Mehrheit XXVIII 07.04.2026
Bericht
Buchprüfung
Schwerpunkte
- Die Finanzierung der APAB besteht zu etwa einem Drittel aus einem fixen Bundesbeitrag von 500 000 EUR, der seit 2016 nicht indexiert wurde und daher prozentual rückläufig ist.
- Die Bestellung von Qualitätssicherungsprüfern erfolgt nach einem Vorschlag des zu prüfenden Abschlussprüfers, was Interessenkonflikte begünstigt.
- Die Aufsichtsratsvorsitzende ist gleichzeitig Leiterin der Rechtsaufsichts‑Abteilung im Finanzministerium, was einen faktischen Rollen‑ und Interessenkonflikt darstellt.
- Das Personal der APAB liegt bei weniger als zehn Vollzeitäquivalenten; dadurch ist die Rotation von Inspektorinnen praktisch unmöglich.
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