Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert das Immobilienprojekt VIENNA TWENTYTWO wegen erheblicher Kostenüberschreitungen, Bauzeitverzögerungen und unzureichender Eigenkapitalquoten sowie mangelnder Transparenz bei der Partnerwahl und -kontrolle.einfache Mehrheit XXVIII 07.04.2026
Bericht
Baupolitik
Haushaltskontrolle
Bauindustrie und öffentliches Bauwesen
Schwerpunkte
- Kostenexplosion: Die geplanten Errichtungskosten stiegen von 212,55 Mio. EUR (2018) auf 412,21 Mio. EUR (2024), fast eine Verdopplung.
- Bauzeitverzögerungen: Der Baubeginn lag um 14 Monate später (Februar 2019) und die Fertigstellung verschob sich von Dezember 2022 auf Dezember 2025.
- Kapitalunterdeckung: In sieben Fällen (vier Gesellschaften) unterschritt die Eigenkapitalquote die vertraglich festgelegte Mindestquote von 8 %.
- Partner‑Risiko: Die SIGNA‑Unternehmensgruppe geriet 2023 in finanzielle Schwierigkeiten, konnte ihre Tilgungsrate nicht leisten; die ARE Development musste deren Anteile übernehmen.
Eingebracht von
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.