Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2018‑2021 die Umsetzung seiner Empfehlungen zur ARE Austrian Real Estate GmbH. Er stellte fest, dass die strategische Neuausrichtung zu starkem Wachstum und höheren Gewinnausschüttungen führte, aber gleichzeitig Risiken wie Verlust der In‑house‑Vergabe, hoher strategischer Leerstand und mangelnde Kontrolle über viele Projektgesellschaften bestehen. Der Bericht enthält zahlreiche Empfehlungen zur Risikosteuerung, Transparenz und finanziellen Vorgaben.einfache Mehrheit XXVIII 26.03.2025
Bericht
Haushaltskontrolle
Öffentlicher Sektor
Schwerpunkte
- Die ARE hat seit Mitte 2018 ihre strategische Ausrichtung von einer rein kostenorientierten Bereitstellung von Bundesflächen zu einem marktorientierten, gewinnorientierten Unternehmen geändert.
- Durch die neue Ausrichtung steigt das Risiko, dass der Bund die In‑house‑Vergabe an die ARE verliert, weil die Schwelle von 80 % Eigenanteil nicht mehr erreicht wird.
- Rund ein Drittel der Projektgesellschaften (42 von 122) besitzen weniger als 50 % ARE‑Anteil und liegen damit außerhalb der Kontrolle des Rechnungshofes.
- Das Liegenschaftsvermögen der ARE wuchs von 2,64 Mrd. EUR auf 4,14 Mrd. EUR (plus 57 %) und der Anteil des Büroimmobilien‑Verkehrswerts stieg auf 78 % bei gleichzeitigem Anstieg des Wohnanteils auf 17 %.
Bezug zu
Dokumente (PDFs)
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