Die Bundesregierung legt eine neue Strategie für die Zusammenarbeit mit Afrika (2026–2029) vor. Diese setzt auf gleichberechtigte Partnerschaften in den Bereichen Sicherheit, Wirtschaft, Migration und Bildung.
einfache MehrheitXXVIII06.07.2026
Bericht
Internationale Beziehungen
Schwerpunkte
Österreich erkennt Afrika als strategisch wichtigen Partner für Sicherheit, Wirtschaft und Klimaschutz an.
Die Zusammenarbeit soll weg vom klassischen Geber-Empfänger-Modell hin zu gleichberechtigten Partnerschaften führen.
Ein neuer Afrikabeauftragter wird eingesetzt, um die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ministerien zu koordinieren.
Wirtschaftliche Schwerpunkte liegen in den Bereichen Wassertechnologie, erneuerbare Energien, Infrastruktur und Digitalisierung.
Die FPÖ-Abgeordnete Susanne Fürst lehnt die neue Afrikastrategie entschieden ab. Sie wirft der Regierung vor, Geld im Ausland zu verschwenden und die heimische Wirtschaft sowie die Bevölkerung zu vernachlässigen.
Die NEOS-Abgeordnete Henrike Brandstötter plädiert für eine neue Afrikastrategie Österreichs. Sie fordert, den Kontinent nicht nur als Krisengebiet, sondern als wichtigen Partner in den Bereichen Energie und Digitalisierung zu begreifen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.