Follow‑up‑Überprüfung der österreichischen Kulturforen (2020)
abgestimmt am
24.09.2025
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Umsetzung von 29 Empfehlungen zu den österreichischen Kulturforen. 15 wurden vollständig oder teilweise umgesetzt, zehn nur teilweise und zwei nicht. Hauptprobleme sind fehlende Gesamtkoordination, mangelnde Transparenz, unzureichende Geschlechter‑Balance und verspätete Programmeinreichungen.
einfache MehrheitXXVIII24.09.2025
Bericht
Kunst
Kulturpolitik
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Fünf der sechs selbstständigen Kulturforen wurden in die jeweiligen Botschaften eingegliedert; New York bleibt bis 2024 eigenständig.
Ein übergeordnetes Gesamtkonzept für die Auslandskulturpolitik fehlt bislang; das Ministerium arbeitet an einer Aktualisierung, hat aber noch keine Koordination mit anderen Kultur‑Ministerien abgeschlossen.
Die Transparenz der Ausgaben ist lückenhaft: Förderungen anderer Bundesstellen werden nicht in die Transparenzdatenbank eingetragen.
Der Frauenanteil bei den im Ausland präsentierten Künstler*innen liegt bei 44 % (unter dem Ziel von 47 %), besonders schwach bei Musik‑ und Filmveranstaltungen.
Hermann Brückl (FPÖ) kritisiert die Innovationsstiftung für Bildung basierend auf einem Bericht des Rechnungshofes. Er bemängelt organisatorische Mängel, fehlende Strategien und das Ausbleiben von Ergebnissen bei der Verbesserung des Bildungsniveaus trotz hoher Investitionen.
Die Innovationsstiftung soll effizienter gestaltet und stärker durch private Spenden unterstützt werden. Ziel ist es, Innovationen unbürokratisch in das Bildungssystem zu bringen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.