Der Rechnungshof prüfte den 8‑Punkte‑Plan zur Digitalisierung der Schulen. Trotz flächendeckender Geräteausgabe blieben viele Geräte ungenutzt, das zentrale Lernportal war kaum genutzt und Vergabeverfahren wiesen Mängel auf.
einfache MehrheitXXVIII24.09.2025
Bericht
Informatik
Primarstufe
Haushaltskontrolle
Information und Informationsverarbeitung
Schwerpunkte
Fast alle Sekundarstufe‑I‑Schulen (95 %) erhielten digitale Endgeräte, jedoch blieben 11 % der Klassengeräte in Kärnten und 4 % bundesweit nicht aktiviert.
Bei vielen Direktvergaben über 5.000 EUR wurden keine Vergleichsangebote eingeholt, was gegen die interne Beschaffungsrichtlinie verstößt.
Das Portal „Digitale Schule“ kostete 12,26 Mio. EUR – das Vierfache der ursprünglichen Schätzung – und erreichte nur sehr geringe Nutzerzahlen (max. 0,1 % der Schüler).
Die Kosten für die Geräteinitiative beliefen sich auf 119,67 Mio. EUR; die Selbstbeteiligung der Eltern betrug 25 % (ca. 100 EUR pro Gerät).
Hermann Brückl (FPÖ) kritisiert die Innovationsstiftung für Bildung basierend auf einem Bericht des Rechnungshofes. Er bemängelt organisatorische Mängel, fehlende Strategien und das Ausbleiben von Ergebnissen bei der Verbesserung des Bildungsniveaus trotz hoher Investitionen.
Die Innovationsstiftung soll effizienter gestaltet und stärker durch private Spenden unterstützt werden. Ziel ist es, Innovationen unbürokratisch in das Bildungssystem zu bringen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.