Klimaanpassung in Wels und Wiener Neustadt – Prüfung des Rechnungshofs

Zusammenfassung

Der Rechnungshof prüfte die Klimaanpassungsmaßnahmen in Wels und Wiener Neustadt und stellte fest, dass bisherige Projekte zwar Fortschritte zeigen, aber keine umfassenden Stadt‑ oder Regionalklima‑Analysen vorliegen. Er empfiehlt verstärkte Entsiegelung, verbindliche Begrünungsquoten, Vulnerabilitätsanalysen für besonders gefährdete Personen und klare Finanzierungspläne.
einfache Mehrheit XXVIII 26.03.2025
Bericht
Umwelt
Haushaltskontrolle

Schwerpunkte

  • Der Rechnungshof fordert die Erstellung einer Vulnerabilitätsanalyse, um gezielte Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Personen (Kinder, ältere Menschen) zu planen.
  • Entsiegelung von öffentlichen und privaten Flächen soll vorangetrieben werden; das Ziel des Bundesprogramms 2020‑2024 ist maximal 2,5 ha pro Tag neue Flächenversiegelung.
  • Begrünungs‑ und Entsiegelungsquoten sollen in Bebauungsplänen verbindlich werden, insbesondere in Stadtteilen mit hohem Hitzeinsel‑Risiko.
  • Die geplante Erweiterung des Volksgartens in Wels (Kostenrahmen 15 Mio. EUR, Umsetzung ab 2025) dient als Vorbild für großflächige Begrünungs‑ und Entsiegelungsprojekte.
Dokumente (PDFs)
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