Der Rechnungshof prüfte 2019‑2023 die Finanzierung und Akkreditierung privater Hochschulen. Er kritisierte fehlende Transparenz, lückenhafte Dokumentation und verspätete Anpassungen der Verfahrenspauschalen. Nur ein Teil der empfohlenen Verbesserungen wurde umgesetzt.
einfache MehrheitXXVIII24.09.2025
Bericht
Haushaltskontrolle
Hochschulausbildung
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
Die AQ Austria finanziert sich zu rund 74 % aus Bundesmitteln; die übrigen Erlöse sind stark schwankend.
Die Verfahrenspauschalen wurden erst 2022 und erneut 2024 angepasst, jedoch nicht auf Basis einer fundierten Personalplanung.
Die Dokumentation von Vor‑Ort‑Besuchen ist lückenhaft; wichtige Aussagen aus den Gesprächen fehlen in den Verfahrensunterlagen.
Jährliche Jahresberichte der Privathochschulen enthalten keine klaren Vorgaben zur quantitativen Darstellung ihrer Finanzierungsstruktur.
Die ÖVP-Abgeordnete befürwortet das Modell der wissenschaftlichen Spin-offs zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Gleichzeitig fordert sie die Umsetzung der Rechnungshof-Empfehlungen, um mehr Transparenz und Effizienz bei der Nutzung öffentlicher Gelder zu gewährleisten.
Die SPÖ-Abgeordnete weist auf die finanzielle Gefährdung des Universitären Gründerservice hin. Sie fordert bessere Kontrollsysteme und klare Abläufe, um den Transfer von Forschung in die Wirtschaft zu gewährleisten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.