Zusammenfassung
Die Petition fordert Maßnahmen, um die tierärztliche Versorgung im ländlichen Raum zu sichern – insbesondere Notdienste – und schlägt vor, gezielte Studienplätze mit regionalen Dienstverpflichtungen zu verknüpfen. Sie beruft sich auf Prognosen eines zunehmenden Fachkräftemangels und fordert ein einheitliches österreichweites Versorgungssystem.einfache Mehrheit XXVIII 25.06.2026
Andere
Tierschutz
Tiermedizin
partizipative Demokratie
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
- Bis 2027 wird ein Mangel von 30‑50 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) im Nutztier‑Veterinärbereich erwartet, bis 2032 steigt dieser auf 70‑105 VZÄ.
- Nur etwa 25 % der Tierärzt*innen arbeiten im Nutztierbereich; die aktuelle Einstiegsrate liegt bei rund 7 %, mindestens jedoch 22 % sind nötig, um den Bedarf zu decken.
- Das bayerische Modell der Landtierarztquote zeigt, dass geknüpfte Studienplätze an regionale Dienstverpflichtungen die Versorgungslücken wirksam reduzieren können.
- Die Petition fordert gezielte Studienplätze für die Nutztierpraxis und eine verpflichtende regionale Tätigkeit nach dem Studium, zu prüfen durch das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung in Zusammenarbeit mit dem BMASGPK.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
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