Umsetzung der EU‑Lohntransparenzrichtlinie zur Schließung des Gender Pay Gap
abgestimmt am
23.04.2026
Zusammenfassung
Die Petition fordert die rasche Umsetzung der EU‑Richtlinie zur Lohntransparenz in Österreich, um den bestehenden Gender Pay Gap von rund 10 000 Euro pro Jahr zu schließen. Sie betont, dass gleiche Arbeit gleichen Lohn erhalten soll und nennt Vorteile für Arbeitnehmer*innen und Unternehmen.
einfache MehrheitXXVIII23.04.2026
Andere
Frau
Einkommen
Gleichbehandlung
partizipative Demokratie
Verwaltung und Entlohnung des Personals
Schwerpunkte
Die EU‑Lohntransparenzrichtlinie soll schnell in nationales Recht umgesetzt werden, damit das Auskunftsrecht für Beschäftigte gilt.
Frauen verdienen in Österreich durchschnittlich 16,6 % (ca. 800 Euro pro Monat) weniger als Männer – das entspricht etwa 10 000 Euro pro Jahr.
Ein verpflichtendes Auskunftsrecht ermöglicht Beschäftigten, ihren Lohn mit dem durchschnittlichen Entgelt vergleichbarer Gruppen zu prüfen und stärkt ihre Verhandlungsposition.
Die Umsetzung soll in enger Zusammenarbeit mit Sozialpartnern erfolgen und mögliche Abschwächungen der Richtlinie entschieden abgelehnt werden.
Die Abgeordnete kritisiert die oberflächliche Behandlung von Petitionen im Parlament. Am Beispiel der Smartmeter-Petition fordert sie eine Überweisung an Fachkommissionen sowie ein besseres Widerspruchsrecht und strengeren Datenschutz für Verbrauchsdaten.
Irene Neumann-Hartberger (ÖVP) befürwortet eine Initiative zur Verbesserung der Raumluft in Bildungseinrichtungen. Sie betont die Bedeutung niedriger CO2-Werte für das Lernen, weist aber auch auf finanzielle Hürden bei Altbauten und die Notwendigkeit des Lütens hin.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.