Rechnungshof‑Prüfung von Drittmitteln, Fachkräftemangel‑Programmen und Verkehrstelematik (2008‑2009)
abgestimmt am 29.01.2010
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2008‑2009 die Nutzung von Drittmitteln an den Technischen Universitäten Graz/Wien, das AMS‑Programm Metalloffensive, die Pensionsversicherungsanstalt und ASFINAG‑Verkehrstelematik. In allen Bereichen wurden fehlende Vollkostenrechnungen, unklare Zielvorgaben und mangelhafte Kosten‑Nutzen‑Analysen kritisiert und zahlreiche Verbesserungs‑Empfehlungen ausgesprochen.
einfache MehrheitXXIV29.01.2010
Bericht
Frau
Bildung
Informatik
Gleichbehandlung
Haushaltskontrolle
soziale Sicherheit
Hochschulausbildung
Straßen- und Brückenbau
Organisation des Unterrichtswesens
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Information und Informationsverarbeitung
Schwerpunkte
Die Universitäten Graz und Wien haben zwischen 2004 und 2007 ihre Drittmitteleinnahmen stark gesteigert, aber keine Vollkostenrechnung eingeführt, sodass die tatsächlichen Kosten der Projekte kaum nachvollziehbar sind.
Im AMS‑Projekt Metalloffensive wurden nur 63 % bzw. 86 % der geplanten Ausbildungsplätze erreicht; die Zielvorgaben waren zu optimistisch und nicht ausreichend kontrolliert.