Rechnungshof‑Report zur mittelfristigen Haushaltsplanung von NÖ, OÖ und Wien

Zusammenfassung

Der Rechnungshof prüfte 2017 die mittelfristige Haushaltsplanung von Niederösterreich, Oberösterreich und Wien (Zeitraum 2012‑2017). Er stellte fest, dass die Länder unterschiedliche Rechtsgrundlagen nutzen, wichtige Daten (Plan‑/Ist‑Vergleiche, Investitionslisten, Schulden von außerbudgetären Einheiten) fehlen und die Einnahmeprognosen zu optimistisch sind. Daraus leitet er mehrere Empfehlungen ab.
einfache Mehrheit XXVI 22.10.2019
Bericht
Haushaltskontrolle
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik

Schwerpunkte

  • Die Länder Niederösterreich und Oberösterreich haben keine gesetzlich bindende Vorgabe für die mittelfristige Haushaltsplanung; Wien hat sie seit 2016 in der Haushaltsordnung verankert.
  • Berichte der drei Gebietskörperschaften enthalten keine systematische Gegenüberstellung von Plan‑ und Ist‑Werten früherer Jahre, wodurch die Nachvollziehbarkeit von Abweichungen fehlt.
Referenziert in
Dokumente (PDFs)
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