Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2014‑2017 die Bundessportförderung und stellte erhebliche Schwächen in der Struktur, Transparenz und Kontrolle fest. Fördermittel fließen zu stark an etablierte Verbände, Interessenkonflikte entstehen durch ihre Vertretung in Entscheidungsgremien, und die Datenbank ist unvollständig. Der Bericht empfiehlt ein neues, wirkungs‑ und bedarfsorientiertes Fördermodell, klare Trennung von Fördergeber‑ und Fördernehmerrollen sowie verbesserte Transparenz und Gleichstellung.einfache Mehrheit XXVI 22.10.2019
Bericht
Sport
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
- Die Fördermittel werden überwiegend an die drei Dachverbände und den ÖFB vergeben; diese vier Empfänger erhalten rund 40 % der Gesamtausgaben.
- Vertreter der Fördernehmer sitzen in den Entscheidungsgremien (Bundes‑Sport‑Konferenz, Kommissionen), was zu systemischen Interessenkonflikten führt.
Referenziert in
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite
im Titel verlinkt.