Rechnungshof‑Prüfung der Bundespensionskasse AG (Veranlagungsstrategie & Asset Management)

Zusammenfassung

Der Rechnungshof prüfte 2016 die Bundespensionskasse AG hinsichtlich ihrer Aufgaben, des Geschäftsplans, der Veranlagungsstrategie und Genderaspekte. Er stellte fest, dass die Deckungsrückstellung zwar stark gewachsen ist, aber pro Begünstigtem weit unter dem Durchschnitt anderer Pensionskassen liegt. Die tatsächliche Asset‑Allokation wich in den meisten Jahren von der Benchmark ab, die Vergütungen für die Vermögensverwaltung sind hoch, und der Erwerb finnischer Forstflächen birgt Risiken. Der Bericht enthält 15 Empfehlungen, u. a. zur Anpassung der Benchmark, Senkung hoher Rechnungszinssätze und Stärkung des Frauenanteils im Aufsichtsrat.
einfache Mehrheit XXVI 22.10.2019
Bericht
Haushaltskontrolle
Altersversorgungssystem

Schwerpunkte

  • Die BPK hat die Deckungsrückstellung von 301 Mio. EUR (2011) auf 616 Mio. EUR (2015) erhöht, jedoch liegt die Rückstellung pro Begünstigtem mit 2 748 EUR deutlich unter dem Durchschnitt anderer Pensionskassen.
  • Die tatsächliche Asset‑Allokation wich in den meisten Jahren von der festgelegten Benchmark ab; nur 2013‑2014 entsprach sie dem konservativen Veranlagungstyp.
Referenziert in
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
somes

Parteiübergreifend machen wir Demokratie transparent, verständlich und zugänglich.

Das Entwicklungsteam wird seit 03.11.2025 von Netidee gefördert.

Entwicklung

Socials

© 2026 somes - Verein für Demokratie und politische Transparenz.