Gendergerechte Medizin – Studie zu geschlechtsspezifischen Wirkungen von Medikamenten und Impfungen
abgestimmt am 27.04.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, eine Studie zu den geschlechtsspezifischen Wirkungen von Krankheiten, Impfungen und Medikamenten‑Nebenwirkungen zu beauftragen, weil Frauen in klinischen Studien oft unterrepräsentiert sind. Ziel ist, die Gesundheitsversorgung für beide Geschlechter durch bessere Datenlage zu verbessern.
einfache MehrheitXXVII27.04.2022
Entschließung
Frau
Gesundheit
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
Frauen zeigen häufig andere Nebenwirkungsprofile bei Medikamenten und Impfungen, weil ihr Immunsystem stärker reagiert und hormonelle Einflüsse eine Rolle spielen.
Derzeit fehlen geschlechtsspezifische Daten in vielen klinischen Studien, wodurch die Sicherheit und Wirksamkeit von Therapien für Frauen nicht ausreichend belegt ist.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite
im Titel verlinkt.