Kassenmedizin für Häftlinge – Aufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert, dass Häftlinge in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen werden, um die hohen Kosten der Privatmedizin im Strafvollzug zu senken.
einfache Mehrheit XXVII 17.11.2022
Entschließung
Gesundheit
Strafrecht

Schwerpunkte

  • Die Kosten für die medizinische Versorgung von Häftlingen sind seit 2000 stark gestiegen – von 29,34 Mio € im Jahr 2000 auf 73,76 Mio € im Jahr 2010 und heute etwa 86 Mio € jährlich.
  • Häftlinge sind derzeit nicht in die gesetzliche Krankenversicherung einbezogen, sodass das BMJ den Privattarif für deren medizinische Behandlung zahlen muss.

Eingebracht von

Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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