Einführung eines Doppelresidenzmodells für Kinder von getrennt lebenden Eltern

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, ein Doppelresidenzmodell zu schaffen, das Kindern von getrennt lebenden Eltern erlaubt, gleichberechtigt in den Haushalten beider Elternteile zu leben. Ziel ist mehr Flexibilität bei der Obsorge und klare Regelungen für Unterhalt und Sozialleistungen.
einfache Mehrheit XXVII 09.11.2023
Entschließung
Familie
Bürgerliches Recht

Schwerpunkte

  • Die aktuelle Rechtslage im ABGB definiert keinen Hauptwohnsitz des Kindes bei getrennten Eltern, was zu Unsicherheiten bei Unterhalt und Sozialleistungen führt.
  • Das vorgeschlagene Doppelresidenzmodell ermöglicht, dass das Kind in beiden Haushalten gleichberechtigt betreut wird, ohne dass ein einziger Hauptwohnsitz festgelegt werden muss.

Eingebracht von

Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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