Missbrauch des Insolvenzrechts für Betriebsverlagerungen ins Ausland verhindern

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag kritisiert, dass das österreichische Insolvenzrecht Unternehmen erlaubt, im Rahmen eines Sanierungsverfahrens Produktionsanlagen ins Ausland zu verlagern und dabei massive Arbeitsplatzverluste zu verursachen. Er fordert ein Verbot oder eine Erschwernis von sogenannten „Liquidationssanierungsverfahren“, um Missbrauch zu verhindern.
einfache Mehrheit XXVII 22.10.2020
Entschließung
Handel
Industrie
Wirtschaft
Bürgerliches Recht
Unternehmen und Wettbewerb

Schwerpunkte

  • Das aktuelle Insolvenzrecht erlaubt ein „Liquidationssanierungsverfahren“, bei dem Unternehmen im Sanierungsprozess faktisch stillgelegt und ihre Anlagen ins Ausland verlagert werden können.
  • Im Fall der ATB Spielberg GmbH sollen nach einer Eigenverwaltung rund 85 % der Arbeitsplätze gekündigt und die Maschinen nach Polen und Serbien verlegt werden.

Eingebracht von

Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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