LGBTIQ+ Gesundheitsbericht 2022 – Erste österreichische Datenbasis und Handlungsempfehlungen
abgestimmt am 17.04.2024
Zusammenfassung
Der LGBTIQ+ Gesundheitsbericht 2022 liefert erstmals in Österreich umfangreiche Daten zur Gesundheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Personen. Er zeigt erhöhte psychische Belastungen, häufige Diskriminierung im Gesundheitswesen und ein hohes Vermeidungsverhalten bei der Inanspruchnahme von Leistungen. Auf Basis dieser Ergebnisse werden kurzfristige Sensibilisierungsmaßnahmen und ein langfristiger nationaler Aktionsplan empfohlen.
einfache MehrheitXXVII17.04.2024
Bericht
Frau
Gesundheit
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
Erste umfassende Datenerhebung zur Gesundheit von LGBTIQ+-Personen in Österreich (1 047 Teilnehmende, Online‑Befragung Juni–Juli 2022).
Hohe Belastungen: 53 % der trans‑ und nicht‑binären Personen berichten von Depressionen, 83 % von Suizidgedanken; Diskriminierung im Gesundheitsbereich von 54 % mindestens „selten“ erlebt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite
im Titel verlinkt.