Finanzierung und Organisation der österreichischen Gerichtsmedizin

Zusammenfassung

Der Rechnungshof prüfte die Organisation und Finanzierung der vier österreichischen Gerichtsmedizin‑Institute. Er stellte fest, dass fast die Hälfte der vom Justizministerium gezahlten Mittel an einzelne Sachverständige geht, die Verrechnungsmodalitäten uneinheitlich sind und ein Investitions‑ sowie Fachkräftemangel besteht.
einfache Mehrheit XXVIII 04.11.2025
Bericht
Gesundheit
Strafrecht
Gerichtswesen
Haushaltskontrolle

Schwerpunkte

  • Die Finanzierung der GMI erfolgt zu gleichen Teilen aus den Universitäts‑Globalbudgets (≈ 36,4 Mio. EUR) und aus Zahlungen des Justizministeriums (≈ 35,6 Mio. EUR).
  • Obduktionen werden nach § 128 StPO von den Staatsanwaltschaften an die Institute beauftragt; die Verrechnung erfolgt jedoch uneinheitlich zwischen den Instituten.

Eingebracht von

Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
somes

Parteiübergreifend machen wir Demokratie transparent, verständlich und zugänglich.

Das Entwicklungsteam wird seit 03.11.2025 von Netidee gefördert.

Entwicklung

Socials

© 2026 somes - Verein für Demokratie und politische Transparenz.