Extremwetterschäden in Österreich – Analyse und Handlungsempfehlungen des Rechnungshofs

Zusammenfassung

Der Rechnungshof hat die steigenden Schäden durch Extremwetter in Österreich (2019‑2023) analysiert, die Finanzierung über den Katastrophenfonds, Landesbeihilfen und private Versicherungen bewertet und zentrale Lücken in Daten, Bauvorschriften und Warnsystemen aufgezeigt.
einfache Mehrheit XXVIII 04.11.2025
Bericht
Umwelt
Haushaltskontrolle

Schwerpunkte

  • Die Schäden durch Extremwetterereignisse stiegen von 2019 bis 2023 stark an – insgesamt rund 510 Mio. EUR, wobei Tirol etwa 1,6‑mal so hohe Schäden wie Kärnten verzeichnete.
  • Der Katastrophenfonds finanzierte 60 % der Landesbeihilfen; die übrigen Mittel kamen aus Bundes‑ und Landesbudgets sowie privaten Versicherungen, wobei die Deckungsquote für private Schäden nur 31 % (Kärnten) bzw. 63 % (Tirol) beträgt.

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