Zusammenfassung
Das Filmstandortgesetz 2023 führt das Förderprogramm FISA+ ein, das österreichische und internationale Filmproduktionen unterstützt, um den Standort wettbewerbsfähiger, nachhaltiger und geschlechtergerecht zu machen.Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport10/13/2022XXVII
Hörfunk
Fernsehen
Filmindustrie
Schwerpunkte
- FISA+ definiert acht zentrale Ziele: mehr Wettbewerbsfähigkeit, höhere Resilienz von Produktionsfirmen, gesteigerte Wertschöpfung, Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze, Ausbau der audiovisuellen Infrastruktur, Internationalisierung, ökologische Anreize und Geschlechter‑Gleichstellung.
- Gefördert werden (1) internationale Filme, Serien und Serienfolgen, die zumindest teilweise in Österreich gedreht werden, sowie (2) rein österreichische Produktionen, die nicht im Auftrag von Audiovisuellen Mediendiensten stehen; beide Kategorien benötigen eine Bescheinigung als österreichischer Film.
- Die finanzielle Förderung beträgt maximal 30 % der anerkannten österreichischen Herstellungskosten, kann um weitere 5 % erhöht werden, wenn ökologische Nachhaltigkeitskriterien erfüllt sind; Mindestausgaben gelten: 150 000 € für fiktionale Formate, 80 000 € für Dokumentar‑/VR‑Formate und 25 000 € für Post‑Production‑Teile.
- Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) ist für die Antragstellung, Prüfung und Auszahlung zuständig; die Austrian Business Agency (ABA) fungiert als zentrale Anlaufstelle („Single Point of Entry“) für internationale Projekte und unterstützt Förderungswerbende während der Produktion.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.