Einführung von Orientierungsklassen und Erweiterung der Pädagogik‑Qualifikationen
Ministerialentwurf vom 28.04.2025Zusammenfassung
Der Entwurf führt verpflichtende Orientierungsgespräche und bis zu sechs Monate Orientierungsunterricht für schulpflichtige Kinder ohne ausreichende Vorerfahrung ein und erweitert die Qualifikationswege für Elementarpädagoginnen und -pädagogen.Bundesministerium für Bildung4/29/2025XXVIII
Bildung
vorschulische Erziehung
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
- Schulpflichtige Kinder ohne institutionelle vorschulische Bildung müssen zu einem Orientierungsgespräch eingeladen werden, um ihren Förderbedarf zu prüfen.
- Bei festgestelltem Bedarf kann für maximal sechs Monate ausschließlich Orientierungsunterricht stattfinden.
- Für den Orientierungsunterricht können schulübergreifende Gruppen (Orientierungsklassen) eingerichtet werden, die nicht als reguläre Klassen gelten.
- Das Anstellungserfordernisse‑Grundsatzgesetz wird erweitert, sodass neben dem Universitätslehrgang auch ein Hochschullehrgang als anerkannte Qualifikation gilt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.