Tourismus‑ und Freizeitwirtschaft 2015 – Wachstum, Förderung und Herausforderungen
abgestimmt am
15.06.2016
Zusammenfassung
Der Bericht 2015 zeigt einen Rekord an Übernachtungen und starkes Umsatzwachstum im österreichischen Tourismus, betont jedoch Herausforderungen durch die Steuerreform, sinkende Aufenthaltsdauer und Abhängigkeit von wenigen Herkunftsmärkten.
einfache MehrheitXXV15.06.2016
Bericht
Tourismus
Schwerpunkte
Rekordzahl an Übernachtungen (135,2 Mio.) und starkes Umsatzwachstum (+3,7 % real) zeigen die zentrale Bedeutung des Tourismus für die österreichische Wirtschaft.
Die Steuerreform 2016 erhöht die Mehrwertsteuer für Beherbergungen von 10 % auf 13 % und reduziert die Abschreibungsdauer, was zu höheren Kosten für Betriebe führt.
Förderprogramme (ERP‑Fonds, Leuchtturmprojekte, Sonderbudget für Marketing) investieren rund 80 Mio. € in 2015, um Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu stärken.
Der Arbeitsmarkt im Tourismus weist eine hohe Saison‑ und Teilzeitquote sowie einen wachsenden Anteil von EU‑Neuzuwanderern (von 8 % auf 18 % der Beschäftigten).
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.