Lagebericht zur Jugend in Österreich – Teil A (Statistik & Analyse)
abgestimmt am
01.03.2017
Zusammenfassung
Der Bericht analysiert Österreichs Jugend (14‑30 Jahre): schrumpfende Zahlen, lange Haushaltsabhängigkeit, steigender Migrationsanteil, sinkende Erwerbstätigenquote und persistente soziale Ungleichheiten in Bildung, Arbeit und Gesundheit.
einfache MehrheitXXV01.03.2017
Bericht
junger Mensch
Schwerpunkte
Die Jugendpopulation (14‑30 Jahre) beträgt 1,607 Millionen Menschen (18,5 % der Gesamtbevölkerung) und schrumpft seit den 1990er‑Jahren.
Fast alle Jugendlichen (97 % im Alter 15‑19) leben noch im Elternhaus; das Verlassen des Haushalts verzögert sich, insbesondere bei Frauen.
Rund 20 % der Jugendlichen besitzen ausländische Staatsangehörigkeit, 23,7 % haben einen Migrationshintergrund – beides wirkt sich negativ auf Bildung und Arbeitsmarktchancen aus.
Die Erwerbstätigenquote ist von 44 % (1994) auf 34 % (2015) bei 15‑19‑Jährigen gesunken; die Jugendarbeitslosigkeit liegt leicht über dem EU‑Durchschnitt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.