Analyse und Empfehlungen zur Familiengerichtshilfe in Österreich

Zusammenfassung

Der Bericht analysiert die Familiengerichtsbarkeit, deckt Unterschiede in der Fallbearbeitung, das unausgewogene Geschlechterverhältnis im Personal und steigende Kosten auf und gibt Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von Effizienz, Kostenkontrolle und Geschlechterbalance.
einfache Mehrheit XXV 08.11.2017
Bericht
Bürgerliches Recht
Haushaltskontrolle

Schwerpunkte

  • Die Fallbearbeitung variiert stark zwischen den Standorten, wobei Wien trotz dreifachem Personaleinsatz nicht doppelt so viele Fälle erledigt wie Villach.
  • Die Personalfluktuation wird als Hauptursache für die unterschiedlichen Erledigungsquoten gesehen; seit 2016 hat sich die Situation verbessert.
  • Der Personalanteil ist stark weiblich (ca. 86 % Frauen); der RH fordert gezielte Maßnahmen, um den Männeranteil schrittweise zu erhöhen.
  • Personalkosten stiegen von 4 Mio. € (2013) auf 11 Mio. € (2015); Gesamtkosten für Personal‑ und Sachaufwand betragen etwa 30 Mio. € für den Zeitraum 2013‑2015.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
somes

Parteiübergreifend machen wir Demokratie transparent, verständlich und zugänglich.

Das Entwicklungsteam wird seit 03.11.2025 von Netidee gefördert.

Entwicklung

Socials

© 2026 somes - Verein für Demokratie und politische Transparenz.