Rechnungshof‑Report: Effizienz, Kosten und Geschlechterbalance der Familiengerichtshilfe
abgestimmt am
16.05.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert unterschiedliche Fallzahlen, hohe Personalfluktuation und ein starkes Frauen‑Männer‑Ungleichgewicht in der Familiengerichtshilfe. Er fordert Kosten‑Transparenz, eine genauere Wirksamkeitsmessung und Maßnahmen zur Erhöhung des Männeranteils.
einfache MehrheitXXVI16.05.2018
Bericht
Bürgerliches Recht
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die Fallzahlen pro Bediensteten variierten stark zwischen den Standorten, wobei Wien trotz dreifachem Personaleinsatz nicht doppelt so viele Fälle erledigte wie Villach.
Hohe Personalfluktuation, besonders am Wiener Standort, wird als Hauptgrund für die unterschiedliche Leistungsfähigkeit angegeben.
Das Geschlechterverhältnis in der Familiengerichtshilfe ist stark unausgewogen: rund 86 % Frauen, 14 % Männer.
Personalkosten stiegen von ca. 4 Mio. € (2013) auf 11 Mio. € (2015); Gesamtausgaben für Personal‑ und Sachkosten betrugen etwa 30 Mio. € (2013‑2015).
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.