Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2013‑2016 die Wehrdienstreform, die den Grundwehrdienst attraktiver machen sollte. Viele Maßnahmen wurden umgesetzt, doch fehlten klare Projektsteuerung und transparente Kostenaufstellung.einfache Mehrheit XXVI 22.10.2019
Bericht
Verteidigung
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
- Die Wehrdienstreform zielte darauf ab, den Grundwehrdienst attraktiver zu machen und die Ausbildung flexibler zu gestalten.
- Das Ministerium entwickelte 180 Maßnahmen, von denen nach Bereinigungen nur 153 eindeutig waren; letztlich wurden 118 umgesetzt.
- Fehlende zentrale Projektorganisation und unklare Zuständigkeiten erschwerten die Koordination und verzögerten die Umsetzung.
- Finanzielle Mittel wurden nicht vollständig im Rechnungswesen zugeordnet; nur rund 34 Mio. € (2013‑2016) konnten eindeutig der Reform zugeschrieben werden.
Referenziert in
Dokumente (PDFs)
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