Rechnungshof‑Prüfung des ARE‑Konzerns: Wirtschaft, Risiko & Empfehlungen

Zusammenfassung

Der Rechnungshof prüfte 2017 den ARE‑Konzern – ein 100 % im Besitz der BIG stehendes Immobilienunternehmen – und bewertete seine positive Wirtschaftslage, wies aber Schwächen bei Schulden‑Accounting, In‑House‑Vergabemöglichkeiten und Mietkalkulationen auf.
einfache Mehrheit XXVI 22.10.2019
Bericht
Haushaltskontrolle
Öffentlicher Sektor

Schwerpunkte

  • Die ARE ist zu 100 % im Eigentum der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und verwaltet rund 2,6 Mrd. EUR Liegenschaftsvermögen.
  • Finanziell hat der Konzern von 2012‑2017 sein Ergebnis stark verbessert (Umsatz von 184 Mio. EUR auf 274 Mio. EUR, Jahresüberschuss von 53 Mio. EUR auf 133 Mio. EUR).
  • Der RH kritisiert, dass bei Entscheidungen über Ausgliederungen und den Drittmarktanteil die öffentliche Schuldenquote kaum berücksichtigt wurde.
  • Mietkalkulationen für Bundesmieter basieren auf eigenen Parametern der ARE; dadurch kann das Unternehmen die Rendite beeinflussen.
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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