Rechnungshof‑Prüfung des ARE‑Konzerns – Ergebnisse & Empfehlungen
abgestimmt am
22.09.2021
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte den ARE‑Konzern und stellte fest, dass er finanziell stark ist, aber Risiken bei einem möglichen Verkauf, bei der Inhouse‑Vergabe und bei der Mietkalkulation für Bundesmieter bestehen. Der Bericht enthält zahlreiche Empfehlungen zur Transparenz, zum Schutz kritischer Immobilien und zu einer besseren Kosten‑ und Risikosteuerung.
einfache MehrheitXXVII22.09.2021
Bericht
Haushaltskontrolle
Öffentlicher Sektor
Schwerpunkte
Die ARE wurde 2012 als 100 %ige Tochtergesellschaft der BIG gegründet; die Gründungskosten betrugen rund 165,56 Mio. €.
Finanziell entwickelte sich der Konzern positiv – Umsatz von 184 Mio. € (2012) auf 274 Mio. € (2017) und Jahresüberschuss von 52,95 Mio. € auf 132,93 Mio. €.
Der RH kritisierte, dass bei Entscheidungen zur Ausgliederung die öffentliche Schuldenquote nicht ausreichend berücksichtigt wurde.
Ein möglicher Verkauf der ARE birgt das Risiko, dass sicherheitspolitisch relevante Liegenschaften (z. B. das Krisenzentrum des Innenministeriums) an private Eigentümer übergehen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.