Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2018/19 die Smart Minerals GmbH – ein halb‑universitäres Unternehmen im Bereich mineralischer Baustoffe. Die Untersuchung zeigte stabile Finanzen, aber Defizite bei Governance, Risikostreuung, Geschlechtergleichstellung und der tatsächlichen Forschungskooperation mit der TU Wien.einfache Mehrheit XXVI 22.10.2019
Bericht
Wissenschaften
Haushaltskontrolle
Hochschulausbildung
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
- Finanzielle Lage: Das Unternehmen erzielte seit 2014 Jahresgewinne und wies ein wachsendes Eigenkapital von rund 838 000 € im Jahr 2017 aus.
- Governance‑Mängel: Keine öffentliche Ausschreibung für die Geschäftsführung, unklare Vertragsbedingungen für Prokuristen und fehlende Regelungen zur privaten Nutzung von Dienstfahrzeugen.
- Risikomanagement: Alle Bankgeschäfte laufen über ein einziges Institut, wodurch ein Klumpenrisiko entsteht; die Mietkosten für den neuen Standort sind 60 % höher als zuvor.
- Geschlechter‑Ungleichgewicht: Im Jahr 2017 betrug der Frauenanteil nur 26 %, was deutlich unter dem angestrebten Niveau liegt.
Referenziert in
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.