Audit der Smart Minerals GmbH: Finanzstabilität, Governance‑Mängel & Empfehlungen
abgestimmt am
20.01.2022
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Smart Minerals GmbH – ein 50/50‑Joint‑Venturing zwischen TU Wien und einem privaten Eigentümer – und stellte finanzielle Stabilität, aber Schwächen in Governance, Risikomanagement und Geschlechter‑Ausgleich fest.
einfache MehrheitXXVII20.01.2022
Bericht
Wissenschaften
Haushaltskontrolle
Hochschulausbildung
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
Der Mietvertrag von 2013 war nicht unterschrieben und führte zu einer nicht berechneten Vertragsgebühr nach § 33 Gebührengesetz.
Die Gesellschaft erzielte seit 2014 stabile Jahresgewinne (ca. 25 000‑71 000 €) und wuchs bei den liquiden Mitteln von 0,47 Mio. € (2013) auf 1,45 Mio. € (2017).
Zwei Drittel der Umsätze stammen aus Prüf‑ und Inspektionsleistungen; etwa 2,9 Mio. € an öffentlichen Fördermitteln wurden für Forschungsprojekte eingesetzt.
Der Frauenanteil im Unternehmen lag 2017 bei nur 26 %, was den Rechnungshof veranlasste, die Quote zu erhöhen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.