Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2013‑2017 die Forschungs‑ und Wissenschaftskommunikation und fand ineffiziente Ausgaben, fehlende Strategie und wenig Evaluation. Er empfiehlt klare Ziele, Bündelung von Medienkooperationen und mehr digitale Maßnahmen.einfache Mehrheit XXVI 22.10.2019
Bericht
Wissenschaften
Haushaltskontrolle
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
- Gesamtausgaben für Wissenschaftskommunikation von 2013‑2017 betrugen rund 61,8 Mio. EUR, etwa 1‑2 % der jeweiligen Forschungsausgaben.
- Der Großteil der Medienkooperations‑ und Inseratausgaben (71 %) erfolgte über Direktvergaben ohne vorherige Zieldefinition oder Reichweitenanalyse.
- Erfolgreiche Programme (Sparkling Science, Junge Innovativ, Lange Nacht der Forschung) existieren, jedoch fehlt es an einheitlichen Evaluierungen und Ziel‑Kontrollen.
- Die drei Ministerien arbeiten ohne gemeinsame Kommunikationsstrategie, was zu Doppelgleisigkeiten und ineffizienter Mittelverwendung führt.
Referenziert in
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.