Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert die unzureichende Datenlage, geringe Nutzung des DMP‑Diabetes und fehlende einheitliche Präventionsmaßnahmen bei Diabetes Typ 2 und gibt zahlreiche Empfehlungen zur Verbesserung der Versorgung.einfache Mehrheit XXVI 22.10.2019
Bericht
Gesundheit
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
- Es fehlt eine einheitliche Diagnosecodierung im ambulanten Bereich, was die Datenlage und Qualitätsmessung erschwert.
- Nur etwa 13 % der Diabetes‑Patientinnen und -Patienten sind im DMP‑Diabetes eingeschrieben; die Teilnahme von Ärztinnen/Ärzten liegt bei rund 27 %.
- Regionale Unterschiede zeigen höhere Prävalenz im Osten (BMI ≈ 24) gegenüber dem Westen (BMI ≈ 23,5).
- Die Vorsorgeuntersuchung wird von nur 13,7 % der Versicherten genutzt; ein Drittel der DMP‑Teilnehmer führt keine jährliche Augenuntersuchung durch.
Referenziert in
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.