Rechnungshof‑Bericht: Verbesserungsbedarf in Diabetes‑Prävention und -Versorgung
abgestimmt am
20.01.2021
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert unzureichende Daten, geringe Beteiligung am Disease‑Management‑Programm und schwache Präventionsmaßnahmen bei Diabetes Typ 2. Er fordert ein zentrales Datenregister, mehr Anreize für Vorsorge‑ und DMP‑Teilnahme sowie verbindliche Qualitätsstandards.
einfache MehrheitXXVII20.01.2021
Bericht
Gesundheit
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die aktuelle Datenlage zu Diabetes Typ 2 ist fragmentiert; es fehlen einheitliche, digitale Erfassungs‑ und Auswertungsstandards.
Nur etwa 13 % der Diabetikerinnen und Diabetiker sind im Disease‑Management‑Programm eingeschrieben, und die ärztliche Teilnahme liegt bei rund 27 %.
Regionale Unterschiede (Ost‑West‑Gefälle) und geschlechtsspezifische Risikofaktoren beeinflussen Prävalenz und Versorgung.
Die Vorsorgeuntersuchung wird von vielen Versicherten nicht genutzt; bis zu 294 000 Diabetesfälle bleiben unentdeckt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.