Analyse der Asylbetreuungseinrichtungen des Bundes (2013‑2020)
abgestimmt am
30.03.2023
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Asylbetreuungseinrichtungen des Bundes von 2013‑2020 und stellte hohe Kosten, unzureichende Planung und mangelnde Transparenz bei Verträgen fest. Er empfiehlt ein umfassendes Vorsorge‑ und Krisenmanagement‑Konzept.
einfache MehrheitXXVII30.03.2023
Bericht
Flüchtling
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Der Zeitraum 2013‑2020 kostete die Bundesbetreuung insgesamt rund 635 Mio. €; allein im Jahr 2020 betrugen die Ausgaben etwa 67 Mio. €.
Die meisten Verträge wurden mit privaten Partnern (19 von 38) abgeschlossen; lange Kündigungsverzichte von bis zu 15 Jahren führten zu hohen laufenden Kosten.
Der Rechnungshof kritisierte fehlende Transparenz und Dokumentation bei der Objektsuche, dem Auswahlverfahren und den Vertragsverhandlungen.
Die Nutzung von Containern war nur zu 21 % des Gesamtbedarfs effizient; über 70 % blieben ungenutzt, wodurch ein Einsparpotenzial von ca. 15 Mio. € bestand.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.