Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Folgeschäden der Corona‑Krise
abgestimmt am
28.04.2020
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt von der Bundesregierung sofortige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor häuslicher Gewalt, Missbrauch und psychischen Folgen der Corona‑Krise. Er fordert ein automatisches Meldesystem an das Jugendamt, mehr psychologisches Personal, Sensibilisierung des pädagogischen Personals sowie Freizeit‑ und Betreuungsangebote in den Sommerferien.
einfache MehrheitXXVII28.04.2020
Entschließung
Bildung
Gesundheit
junger Mensch
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Ein automatisches Meldesystem nach dem Vorbild Tirols soll flächendeckend eingeführt werden, damit das Jugendamt bei Nicht‑Erreichen von Schulkindern sofort informiert wird.
Der Einsatz von psychologischem Fachpersonal soll ab der Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten deutlich erhöht werden, um die psychischen Folgen der Krise zu bearbeiten.
Lehr‑ und Kindergartenpersonal soll mit Informationen und Schulungen zur Sensibilisierung für die Auswirkungen der Corona‑Krise auf Kinder ausgestattet werden.
In den Sommerferien sollen Betreuungs- und Freizeitprogramme angeboten werden, um überlastete Familien zu entlasten und Kindern sichere Ausweichmöglichkeiten zu bieten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.