Abschaffung der Aliquotierung bei der ersten Pensionsanpassung
abgestimmt am
13.12.2023
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Abschaffung der Aliquotierung der ersten Pensionsanpassung, weil sie ungerecht ist und insbesondere Frauen benachteiligt. Er verlangt, dass das Bundesministerium dem Nationalrat eine Vorlage zur rückwirkenden Abschaffung ab dem 1. Januar 2022 vorlegt.
einfache MehrheitXXVII13.12.2023
Entschließung
Altersversorgungssystem
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
In Kraft ab 01.01.2022
Die aktuelle Aliquotierung führt zu einer ungleichen Verteilung der Pensionsanpassung, weil sie vom Geburtsmonat abhängt.
Frauen sind besonders betroffen, da das Antrittsalter für sie schrittweise erhöht wird und dadurch mehr Pensionist*innen in die zweite Jahreshälfte fallen.
Der Antrag fordert eine rückwirkende Abschaffung der Aliquotierung zum 1. Januar 2022, sodass alle Pensionist*innen seitdem die volle Anpassung erhalten.
Das Bundesministerium soll dem Nationalrat umgehend eine Regierungsvorlage zur Abschaffung vorlegen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.