Der Entschließungsantrag fordert, das österreichische Arbeitslosengeld zeitlich zu staffeln: Zu Beginn höher (65 % des Nettoeinkommens), danach sukzessive Reduktion und eine maximale Bezugsdauer von 35 Wochen. Zusätzlich soll Arbeitslosengeld und Notstandshilfe zu einem einheitlichen System zusammengeführt werden.
einfache MehrheitXXVII17.06.2020
Entschließung
Arbeitslosenversicherung
Schwerpunkte
Die aktuelle Regelung führt zu einer dauerhaft hohen Ersatzrate, die im europäischen Vergleich nicht effizient ist.
Vorschlag: Erhöhung der Nettoersatzrate auf 65 % für die ersten 17 Wochen, danach sukzessive Reduktion auf 55 % bis Woche 35 und anschließend auf 45 %.
Einführung einer maximalen Bezugsdauer von 35 Wochen, um die finanzielle Belastung der Versicherung zu begrenzen.
Zusammenführung von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe zu einem einheitlichen System, das am Anfang höhere Leistungen bietet und später reduziert wird.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.