Reduzierung der Ausgaben für Medien‑ und Kreativagentur‑Rahmenverträge des Bundes
abgestimmt am
10.12.2020
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, das Budget von rund 210 Millionen Euro für die vierjährigen Rahmenverträge Media‑ und Kreativagenturleistungen drastisch zu kürzen, weil die Ausgaben intransparent und marktverzerrend seien.
einfache MehrheitXXVII10.12.2020
Entschließung
Presse
Exekutive
Schwerpunkte
Die aktuelle Budgetierung sieht 180 Mio € für Media‑Agenturleistungen und 30 Mio € für Kreativ‑Agenturleistungen über vier Jahre vor – das entspricht etwa 52,5 Mio € pro Jahr.
Es gibt keine klar definierten Vergabekriterien oder festgeschriebenen Kommunikationsziele, wodurch die Ausgaben intransparent bleiben.
Durch die Nutzung von Lead‑Agenturen und deren Subauftragnehmer*innen wird das Interpellationsrecht umgangen, was potenzielle Scheingeschäfte ermöglicht.
Die Regierung bevorzugt bestimmte Boulevardzeitungen (z. B. Krone, Heute) und zahlt pro Leser höhere Beträge als bei anderen Medien, was zu einer Marktverzerrung führt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.