Schutz der heimischen Tourismuswirtschaft vor Ausverkauf durch ausländische Investoren
abgestimmt am
24.02.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert Maßnahmen, um die durch COVID‑19 geschwächte österreichische Tourismuswirtschaft vor einem massiven Ausverkauf an ausländische Investoren zu schützen. Vorgeschlagen werden ein Vorkaufsrecht für EU‑Investoren, eine Nachweis‑ und Genehmigungspflicht für Unternehmensübernahmen sowie ein Aufruf zur EU‑Richtlinie.
einfache MehrheitXXVII24.02.2021
Entschließung
Handel
Industrie
Tourismus
Europäische Union
Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunkte
Die COVID‑19‑Krise hat die österreichische Tourismuswirtschaft stark geschwächt; Insolvenzen drohen in großem Ausmaß.
Ein möglicher Ausverkauf an ausländische Investoren könnte das Image und die Kontrolle über den Tourismussektor gefährden.
Ein Vorkaufsrecht für österreichische bzw. EU‑Investoren soll sicherstellen, dass heimische Unternehmen zuerst von inländischen Käufern erworben werden können.
Eine Nachweispflicht soll belegen, dass kein geeigneter Käufer aus Österreich oder der EU gefunden wurde, bevor ein Drittstaat‑Investor zugelassen wird.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.