Ende der Diskriminierung von MSM und Trans‑Personen bei Blutspenden
abgestimmt am
24.02.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Abschaffung des Ausschlusses von MSM und Trans‑Personen bei Blutspenden in Österreich, weil diese Praxis diskriminierend und wissenschaftlich unbegründet sei.
einfache MehrheitXXVII24.02.2021
Entschließung
Gesundheit
Schwerpunkte
Die aktuelle Blutspendeverordnung schließt Männer mit Sexpraktiken mit anderen Männern (MSM) und Trans‑Personen generell vom Spenden aus.
Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage für diese Diskriminierung; das Risiko lässt sich besser über das individuelle Verhalten ermitteln.
Andere Länder haben ihre Regelungen bereits gelockert, ohne die Sicherheit der Blutversorgung zu gefährden.
Der Antrag fordert ein Antidiskriminierungsparagraph in der Blutspendeverordnung, das sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität als Ausschlusskriterium verbietet.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.