Menschenrechte bei der WM‑Vergabe: Forderung nach strengeren Kriterien
abgestimmt am
21.04.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag kritisiert die menschenrechtswidrigen Arbeitsbedingungen bei den WM‑Bauarbeiten in Katar und fordert die österreichische Regierung auf, internationale Vergaberichtlinien für Sportgroßveranstaltungen zu verschärfen.
einfache MehrheitXXVII21.04.2021
Entschließung
Sport
Menschenrechte
Internationale Beziehungen
Schwerpunkte
Bei den Bauarbeiten für die WM‑Stadien in Katar kam es zu extrem schlechten Arbeitsbedingungen, hohen Todeszahlen und fehlenden Grundrechten für die überwiegend männlichen Gastarbeiter*innen.
Der Antrag fordert die Bundesregierung, insbesondere den Bundesminister für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, öffentlich Stellung zu den Menschenrechtsverletzungen in Katar zu beziehen.
Es soll auf internationaler Ebene dafür gesorgt werden, dass bei der Vergabe von Sportgroßveranstaltungen strenge Menschenrechtskriterien gelten, damit Länder mit gravierenden Verstößen nicht mehr ausgewählt werden können.
Die Vergabe der WM an Katar war nicht alternativlos; andere Länder wie die USA und Australien hatten sich beworben, sodass eine Auswahl mit Menschenrechtsaspekten möglich gewesen wäre.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.