Entschließungsantrag zum schrittweisen Ausstieg aus der Corona‑Kurzarbeit
abgestimmt am
20.05.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, ein Modell für einen schrittweisen Ausstieg aus der Corona‑Kurzarbeit zu erarbeiten. Kurzarbeit hat zwar kurzfristig Arbeitsplätze gesichert, birgt aber langfristig strukturelle Risiken und Fachkräftemangel. Experten und internationale Beispiele unterstützen die Forderung nach einem kontrollierten Rückzug aus dem Instrument.
einfache MehrheitXXVII20.05.2021
Entschließung
Gesundheit
Arbeitsrecht
Schwerpunkte
Kurzarbeit war zu Beginn der Pandemie ein wichtiges Instrument, um Arbeitsplätze zu erhalten und Massenarbeitslosigkeit zu verhindern.
Langfristig führt Kurzarbeit jedoch zu Fehlentwicklungen, weil sie Unternehmen in nicht wettbewerbsfähigen Branchen hält und den Strukturwandel behindert.
Experten (WIFO‑Leiter Badelt, AMS‑Vorsitzender Kopf, KTM‑Chef Pierer) fordern strengere Zugangsregeln und ein kontrolliertes Auslaufen des Kurzarbeitsinstruments.
Andere Länder (z. B. Frankreich, Niederlande) haben bereits Modelle für den Ausstieg aus Kurzarbeit umgesetzt, die als Vorbild dienen können.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.