Aktives Wolfsmanagement und Anpassung des FFH‑Schutzstatus zum Erhalt der Almwirtschaft
abgestimmt am
07.07.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Senkung des Schutzstatus des Wolfs in der EU‑FFH‑Richtlinie, um ein aktives Wolfsmanagement zu ermöglichen. Ziel ist, Problemwölfe zu entfernen und damit die Alm‑ und Weidewirtschaft, den Tourismus sowie die Sicherheit der Bevölkerung in wolfsnahen Gebieten zu schützen.
einfache MehrheitXXVII07.07.2021
Entschließung
Jagd
Fischerei
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Der Antrag fordert, den Schutzstatus des Wolfs von Anhang IV auf Anhang V der FFH‑Richtlinie zu senken, um die Entnahme von Problemwölfen zu ermöglichen.
Ein flächendeckendes, aktives Wolfsmanagement soll eingerichtet werden, das gezielt Problemwölfe aus wolfsnahen Siedlungsgebieten entfernt.
Ziel ist der Erhalt der traditionellen Alm‑ und Weidewirtschaft, die für Biodiversität, Tourismus und regionale Wirtschaft wichtig ist.
Der Schutz der Bevölkerung in wolfsnahen Siedlungen soll durch reduzierte Angriffe auf Nutztiere und geringere Angst vor Wölfen verbessert werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.