Finanzierung der sozialen Abfederung beim Heizungstausch
abgestimmt am
23.02.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert eine langfristige Finanzierung der sozialen Abfederung des verpflichtenden Heizungstausches, weil die aktuelle Förderung für einkommensschwache Haushalte 2025 endet, während die Kosten pro Haushalt bis zu 30 000 € betragen können.
einfache MehrheitXXVII23.02.2022
Entschließung
Umwelt
Energie
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, eine langfristige Finanzierung für die soziale Abfederung des verpflichtenden Heizungstausches bereitzustellen.
Die aktuelle Förderung von bis zu 100 % für einkommensschwache Haushalte endet 2025, obwohl der Ausstieg aus Ölkesseln bis 2035 geplant ist.
Der Austausch von Öl‑ und Gaskesseln kann Kosten von bis zu 30 000 € pro Haushalt verursachen, was für Menschen mit geringem Einkommen eine unüberwindbare Hürde darstellt.
Die LandesenergiereferentInnenkonferenz hat bereits 2021 betont, dass langfristige Finanzierungsmechanismen nötig sind, um soziale Gerechtigkeit sicherzustellen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.