Verpflichtende Obduktionen und lückenlose Dokumentation von COVID‑19‑Verdachtsfällen
abgestimmt am
22.04.2020
Zusammenfassung
Der Antrag verlangt, dass das Gesundheitsministerium sofort alle COVID‑19‑Verdachtsfälle obduziert, sämtliche Vorerkrankungen und Krankheitsverläufe dokumentiert und die Daten täglich öffentlich macht, um Transparenz zu schaffen.
einfache MehrheitXXVII22.04.2020
Entschließung
Statistik
Gesundheit
Informatik
Information und Informationsverarbeitung
Schwerpunkte
In Kraft ab 22.04.2020
Alle COVID‑19‑Verdachtsfälle sollen sofort einer Obduktion unterzogen werden, um die Todesursache eindeutig zu klären.
Für jede Obduktion müssen Vorerkrankungen, angewandte Behandlungsmethoden und der Krankheitsverlauf dokumentiert werden.
Die gesammelten Daten sollen auf Landes‑ und Bezirksebene zentral erfasst und täglich öffentlich zugänglich gemacht werden.
Das Gesundheitsministerium ist verantwortlich für die Koordination dieses Systems in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzt*innen und anderen Gesundheitsbehörden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.