Verbindliche Reduktion chemisch‑synthetischer Pestizide und Forschungsstrategie für Alternativen
abgestimmt am
17.11.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene eine Forschungsstrategie für pestizidfreie Landwirtschaft zu unterstützen und sich für EU‑Gesetzgebung einzusetzen, die den Einsatz chemisch‑synthetischer Pestizide bis 2030 halbiert.
einfache MehrheitXXVII17.11.2022
Entschließung
Umwelt
Wissenschaften
Forschung und geistiges Eigentum
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Die EU‑Strategie „Farm to Fork“ sieht vor, den Einsatz chemisch‑synthetischer Pestizide bis 2030 um die Hälfte zu reduzieren.
Österreich soll eine nationale Forschungsstrategie mit dem Titel „Wege zu einer pestizidfreien österreichischen Landwirtschaft“ entwickeln und finanzieren.
Der Antrag fordert, dass die Bundesregierung sich auf EU‑Ebene für verbindliche Gesetzgebung zur Pestizidreduktion einsetzt.
Ziel ist ein Bio‑Anteil von 25 % in der Landwirtschaft, um Umweltbelastungen zu verringern und die Artenvielfalt zu schützen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.